Kunstverein - Bad Aibling

 
 
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  Programm - Archiv - Janosch - Radierungen aus 30 Jahren

  Janosch - Radierungen aus 30 Jahren

Janosch - Radierungen aus 30 Jahren


Nach den erfolgreichen und vielbeachteten Ausstellungen 2008 mit dem Zeichner Paul Flora, 2009 mit der Pop-Ikone Udo Lindenberg und im letzten Jahr mit Armin Mueller-Stahl - dem wohl einzigen deutschen Schauspieler auf Weltniveau - gelang es dem Bad Aiblinger Kunstverein, eine weitere renommierte Künstlerpersönlichkeit für eine Ausstellung einzuladen.

Wer kennt nicht Janosch, den Vater des kleinen Bären und Tigers sowie der inzwischen legendären Tigerente? Im März feierte der weltweit bekannte Illustrator, Kinderbuchautor und Schriftsteller seinen 80. Geburtstag. Ein guter Grund für den Kunstverein, der im vergangenen Jahr den Kulturpreis der Stadt Bad Aibling erhielt, eine Ausstellung mit "Erwachsenenbildern" (also ungestreifte Tiger, sonst ist er seinem fröhlichen Malstil treu geblieben) zusammen mit der Stadtbücherei in seiner Galerie im "Alten Feuerwehrgerätehaus" in der Irlachstraße zu veranstalten.

Zur Vernissage am Sonntag, 3. Juli, um 19 Uhr spricht der Janosch-Verleger und langjährige Freund Andreas J. Meyer vom Merlin-Verlag.

1931 wurde Janosch in Zabrze (heute Polen) unter dem Namen Horst Eckert geboren. 1944 beginnt er in einer Schlosserei zu arbeiten, lernt Schmiedehandwerk. 1946 Übersiedelung in den Westen, Arbeit in einer Textilfabrik und Lehrgang zum Musterzeichner. 1953 geht Janosch nach München, wo er an der dortigen Akademie der Künste einige Probesemester absolviert (musste aber sein Kunststudium wegen "mangelnder Begabung" abbrechen). Janosch lernte das Malen bei Gerhard Kadow, einem Klee-Schüler und bei Ernst Geitlinger.

Seither arbeitet Janosch als Maler, Schriftsteller, Erfinder von Geschichten und Figuren, Reimeerfinder, Schelmenromancier und Verfasser von Kinderbüchern. 1960 erscheint sein erstes Kinderbuch. 1970 Erscheinen des ersten Romanes für Erwachsene: "Cholonek oder Der liebe Gott aus Lehm". 1980 verlässt er Deutschland und lebt seither auf einer Insel im Meer. 1992 erhält er für sein Romanwerk den Andreas-Gryphius-Preis. Janosch hat bis heute über 300 Kinderbücher, Romane, Theaterstücke, Fernsehsendungen u.a. geschrieben, seine Kinderbücher wurden bisher in etwa 47 Sprachen übersetzt und rangieren in ihrer Bedeutung gleich neben den Erzählungen von Astrid Lindgren.

Die Fähigkeit, eine erzählerische Magie heraufzubeschwören, ist nur eines der Geheimnisse von Janoschs Erfolg. Es sind vor allem seine Themen, die allgemeingültig und generationenübergreifend von Freundschaft, Gemeinschaft, Abenteuer und Freiheit, vom Fehlen einer richtenden und strafenden Autorität und erlaubter Unvernunft handeln.

Janosch erhielt für sein Schaffen unzählige Auszeichnungen wie den Deutschen Kinderbuchpreis, das Bundesverdienstkreuz usw.

Eröffnung am Sonntag, 03. Juli, um 19 Uhr

Ausstellungsdauer: 8. bis 31. Juli - aufgrund der jetzt schon enormen Nachfrage wird die Ausstellung bis zum 7. August verlängert.
Öffnungszeiten: Fr. 18-20 Uhr, Sa. u. So. 14-18 Uhr


Zusatzveranstaltungen zur Ausstellung (.PDF, 200 KB)



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