Kunstverein - Bad Aibling

 
 
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  Programm - Archiv - HEINRICH KNOPF - Stahlplastik und –tafeln

  HEINRICH KNOPF - ‚ binar ’ Stahlplastik und –tafeln

Heinrich Knopf - Acht Stelen zu je vier Elementen (Detail) Der Kunstverein Bad Aibling e.V. zeigt, im Juni neue Arbeiten des Bildhauers Heinrich Knopf. Die Ausstellung mit dem Titel „binar Stahlplastik und –tafeln“ wird mit der Vernissage am 1. Juni 2008 um 19.00 Uhr in der Galerie im Alten Feuerwehrgerätehaus, Irlachstr 5, in Bad Aibling eröffnet.

Heinrich Knopf ,1949 in Sindelfingen geboren, absolvierte ein Studium an der Fachhochschule für Technik in Stuttgart. Berufsausübung als Dipl.Ing. (FH) u. A. im Bereich Software- und Systementwicklung.

Autodidaktische künstlerische Studien. Besuch von Kursen und Seminaren der Bildhauerei in Stuttgart und Wien. Seit 1986 freischaffender Künstler. Studienaufenthalt in Wien. Besuch eines Kurses für Bildhauerei am Kunstseminar Metzingen. Kunsttherapeutische Tätigkeit an sozialtherapeutischen Einrichtungen und Fachkliniken.

Einjähriges Stipendium der Stadt Gaildorf (Schwäbisch Hall ).
Zahlreiche Ausstellungen und Kunstprojekte.
Lebt und arbeitet seit 2002 in Ingelsberg (Zorneding/Obb.)

Ein einfaches Stahlband, das sich um seine Längsachse nur rechts oder links herum verdrehen lässt - eine Transfiguration des Wasserstrahls - dient Heinrich Knopf als Grundform von Objekten. In den Ausstellung gezeigten Plastiken demonstriert Heinrich Knopf die Verwandlung des von gedrehten Bändern beschriebenen Raumes. Keine der Arbeiten zeigt eine eindeutige Vorder- oder Rückseite.

Die genaue Betrachtung der Arbeiten lässt das Spiel mit möglichen Variationenerkennen und eröffnet von wechselnden Standpunkten aus unterschiedliche Formen und Durchblicke. Das Wechselspiel mit gedrehten Stahlbändern ist auch in einigen Wandarbeiten zu finden. Während die sparsame Verwendung von gedrehten Stahlbändern in den stelenartigen Plastiken rein auf die räumliche Formgebung abzielt, erzeugt die Aufreihung von zweiwertigen Elementen bei den Wandobjekten eine scheinbar unregelmäßige Struktur. Diese Wandtafeln erinnern an mit Keilschrift besetzte Schrifttafeln.

Mit diesen Stahltafeln greift Heinrich Knopf die Zweiwertigkeit seiner Grundform auf und übernimmt die Arbeitsweise des Computers, der mit einem binären System auskommt und nur JA (Eins)oder NEIN (Null) kennt.

Orientiert an diesen Ziffern überträgt Heinrich Knopf Text auf die Tafeln und erhält so eine binare Struktur, die der Fläche Gestalt verleiht. Der Text auf den stählernen Schrifttafeln ist vom Betrachter ohne gewisse Grundkenntnisse nicht lesbar, jedoch vorhanden.

Heinrich Knopfs Arbeiten stellen durch die Drehung der Stahlbänder und durch die Oxidation des Materials eine Hommage an das Prinzip „Lebendigkeit“ dar.

Vernissage: Sonntag, den 1. Juni2008 19.00 Uhr

Dauer: 4. Juni bis 29. Juni 2008
Öffnungszeiten: Mi 11-13 Uhr und 18-20 Uhr Sa/So 14-18 Uhr




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