Kunstverein - Bad Aibling

 
 
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  Programm - Archiv - Japanische Kunst in Bad Aibling

  Japanische Kunst in Bad Aibling: Kunito Nagaoka
17. September bis 16. Oktober 2005


Kunito Nagaoka Der Kunstverein Bad Aibling zeigt vom 17. September bis 16. Oktober Arbeiten des japanischen Künstlers Kunito Nagaoka. Die Ausstellung wird am Freitag, 16. September um 19 Uhr im »Alten Feuerwehrgerätehaus« in Bad Aibling eröffnet. Zur Einführung spricht Renate M. Mayer.

Kunito Nagaoka ist Professor für Grafik an der Kyoto Seika University im japanischen Kyoto. Er zeichnet für das künstlerische Gesamtkonzept der Ausstellung in der Städtischen Galerie Rosenheim verantwortlich, die das Vorstandsmitglied des Aiblinger Kunstvereins Ludwig Gruber in die Innstadt geholt und vorbereitet hat. Die in Bad Aibling ausgestellten Arbeiten nennt Nagaoka »Steinhäutungen«. Als Grundmaterial dieser Collagen dienen alte Papiersäcke, wie sie zum Transport von Seidenraupenkokone von Japan nach Europa verwendet wurden. Die stark strukturierten Papiere sind mit verschiedenen Naturmaterialien und mit japanischer Tusche farblich gefasst und vermitteln einen Hauch vulkanischer Erdigkeit.

Kunito Nagaoka wurde 1940 in Nagano während eines Vulkanausbruchs geboren. Er studierte in Tokio Grafik-Design und übte diesen Beruf bis zu seiner Übersiedlung nach Berlin im Jahr 1966 aus. Dort studierte er zunächst an der Staatlichen Akademie für Grafik, Druck und Werbung, dann Druck und Malerei an der Staatlichen Hochschule für Bildende Künste. Er war Meisterschüler von Professor Gerhard Bergmann. Bis 1990 war er Gastdozent in Island, Finnland und Österreich und Jurymitglied für mehrere internationale Ausstellungen in Polen, Finnland und Berlin. Seit 1991 ist er Professor an der Kyoto Seika University in Kyoto/Japan. Einzelausstellungen zeigte er unter anderem in Köln, Berlin, New York, San Francisco, Wien, Tokio, Stockholm, Los Angeles, Madrid und Zürich. Viele seiner Arbeiten befinden sich in renommier- ten Museen der USA, Schwedens, Japans, Islands, Polens, Österreichs und der Bundesrepublik. Durch seinen langjährigen Aufenthalt in Europa und durch seine tiefe Verwurzelung in Japan wurde er zum Grenzgänger zwischen den Kulturen.

Öffnungszeiten: Mittwoch 11-13 u. 18-20 Uhr, Sa.+So. 14-18 Uhr




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