Kunstverein - Bad Aibling

 
 
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  Programm - Archiv - Peter Tomschiczek - Arbeiten auf Papier und Leinwand

  Peter Tomschiczek - Arbeiten auf Papier und Leinwand


Peter Tomschiczek Der Kunstverein Bad Aibling e.V. zeigt vom 3. bis 21. Dezember 2008 Bilder des in Bad Aibling, Ortsteil Ellmosen, lebenden Malers Peter Tomschiczek, der zu den großen zeitgenössischen Künstlern unseres Landes gehört.
Die Ausstellung seiner jüngeren Werke wird mit der Vernissage am 30. November 2008 um 19.00 Uhr in der Galerie im Alten Feuerwehrgerätehaus, Irlachstr 5, in Bad Aibling eröffnet. Der 1940 in Iglau geborene Maler Peter Tomschiczek lässt seine ungegenständlichen Bilder in Motivreihen entstehen. Sie haben keine Einzeltitel, sondern tragen Bezeichnungen, die sie der jeweiligen Reihe zuordnen: Macchiatisch, Obervolta ,Senegambia,Gatterwegbilder.

„Obwohl alle Bilder einer Reihe aus derselben konkreten Wirklichkeit kommen, gleicht doch keines dem andern. Das ist ebenso erstaunlich wie beeindruckend, denn die Reihen sind umfangreich. Wo andere eine Situation durch drei oder vier Außenreize gekennzeichnet sehen, sieht und speichert Peter Tomschiczek zwanzig.
Er ist ein Mann von außerordentlicher Wachheit.

Wie die Titel der Motivreihen zeigen, verschlüsselt Tomschiczek die Herkunft der Farb- und Formimpulse nicht. Es liegt ihm sogar daran, dass die Herkunft bei der Betrachtung mitbedacht wird. Zwar sind die Bilder autonom, ein eigengesetzliches Spiel der Kräfte, aber Tomschiczeks Abstraktion bedeutet keine Loslösung von der Natur, sie ist Verwandlung und Verdichtung. Die auf diese Weise entstehenden Bildwirklichkeiten bedürfen der hinzutretenden Information nicht, sie legitimieren sich aus sich selbst. Dennoch ermisst man erst ganz, in welchem Maß Tomschiczeks Malerei auch ein Akt der Vergeistigung ist, wenn man eine Anschauung von ihren Ausgangspunkten hat. Seine kombinatorische Kraft scheint unerschöpflich.

Peter Tomschiczek Keine Spur mehr auf den fertigen Leinwänden von den Schwierigkeiten der Bildfindung, die auch er, wie jeder Künstler mit hohem Anspruch, phasenweise durchleidet. Alles wirkt einleuchtend und selbstverständlich, wie das Produkt einer mühelos strömenden Fülle - und hat doch zugleich stets ein Verblüffungsmoment, das sich auch bei häufiger Betrachtung des Bildes nicht abnutzt. Die oft traumwandlerisch anmutende Sicherheit des malerischen Zugriffs ist einer der stärksten Eindrücke von Tomschiczeks Arbeiten.

Seine Bilder sind Energieträger von ungewöhnlicher Strahlungsintensität.
Es scheint, als sei die Körperdynamik des Künstlers, der beim Malen ständig in Bewegung ist, ganz in sie eingegangen. Sie geben Kraft ab, ohne dass ihre Aufladung mit Energie sich verringert.“
Meint der Dichter, und langjähriger Freund des Malers, Rainer Malkowski

Peter Tomschiczek absolvierte von 1954-57 eine Ausbildung zum Siebdrucker, besuchte 1957-58 die Kunst- und Handwerkerschule in Würzburg.

1958-63 Studium an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg bei Prof. Griebel und Itten.
Seit 1963 freischaffender Maler

Auszeichnungen (Auswahl):

1986 Förderpreis des Lovis-Corinth-Preises
1990 Seerosenpreis der Stadt München
1993 Gaststipendium Villa Massimo Rom, Olevano Romano
1996 Kulturpreis der Stadt Bad Aibling
2000 Gastaufenthalt Villa Romana Florenz, Kulturpreis der Stadt Rosenheim, Sudetendeutscher Kulturpreis
2002 Bundesverdienstkreuz

Bei der Vernissage wird Vorstandsmitglied Richard Lindl mit den Worten des großen Dichters Rainer Malkowski die Laudatio halten.

Vernissage: Sonntag, den 30. November 2008 19 Uhr
Ausstellungsdauer: 3. bis 21. Dezember 2008
Öffnungszeiten: Mittwoch 11 - 13 und 18 - 20 Uhr, Samstag/Sonntag 14 -18 Uhr.



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