Text von Ute Böswetter
Mit einem Rückblick auf das vergangene Jahr, in dem noch einmal das 75jährige Bestehen des „Kunstvereins Aibling“ gewürdigt wurde, eröffnete die Vorsitzende Martina Thalmayr die Mitgliederversammlung 2025. „Das vergangene Jahr hat uns einige besondere Präsentationen und Veranstaltungen beschert“, so startete Thalmayr ihre Erläuterungen. Sie erinnerte an die Ausstellung von Burkhart Braunbehrens, der mit seinen kritischen, gekonnt gezeichneten Politikerporträts nachdenklich stimmte. Diese Eröffnung stellte gleichzeitig den Beginn der Max Mannheimer Kulturtage dar. Als Festredner waren geladen: Michael Beer, ehemaliger Direktor des Aiblinger Gymnasiums, Felix Schwaller, Altbürgermeister der Stadt, Bürgermeister Stephan Schlier und Michael Stacheder, Initiator der Gedenktage.
Eine weitere herausragende Ausstellung war die Präsentation mit Objekten und Gemälden der Aiblinger Gymnasiasten, die mit viel Fantasie und künstlerischem Können unter Anleitung ihres Kunstlehrers Peer Lass eine Show zusammengestellt hatten. Der eigentliche Festakt zum 75jährigen wurde mit der Vernissage der jährlich stattfindenden Mitgliederausstellung zusammengelegt. Landrat Otto Lederer erschien zum Gratulieren. Zum Ende des Jahres standen die Wahlen der Vorstände an. Alle Wahlergebnisse waren einstimmig und wurden per Akklamation durchgeführt. Zur ersten Vorsitzenden wurde erneut Martina Thalmayr gewählt, die somit das „Gesicht“ des Vereins darstellt. Ihr Vertreter ist ein weiteres Mal der Bildhauer und Maler Willi Zimmer aus der Umgebung von Wasserburg. Das Aufgabenfeld von Christine Schönmetzler wurde präziser definiert: sie ist die Ansprechpartnerin und Beraterin für die ausstellenden Künstler, außerdem zuständig für die Pressekontakte zur Bekanntmachung der jeweiligen Ausstellungen.
Hajo von Oertzen bleibt Schatzmeister und Karin Klar Schriftführerin. Um die Online-Präsentationen kümmert sich Michael Lackner. Beisitzer sind Ralph Bosse, Richard Lindl und Rupert Dorrer, der wieder mit dem sommerlichen Malkurs betraut wird. Alle Vorstände sind auch zuständig für die Aufsichten während der Öffnungszeiten.
Man freut sich auf das neue Ausstellungsjahr, dessen Programm bereits feststeht.
